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Basler Bach-Chor

Chor

Der Basler Bach-Chor wurde 1911 vom damaligen Münsterorganisten Adolf Hamm gegründet und von 1911 - 1922 und 1926 - 1938 geleitet. Ihm folgten andere bekannte Musikdirektoren, Komponisten und Konservatoriumslehrer aus Basel und der Region: von 1922 - 1926 Hans Münch, 1939 - 1954 Walther Müller von Kulm, 1954 - 1972 Walther Geiser, 1972 - 1985 Etienne Krähenbühl und seit 1986 Joachim Krause.

Der Basler Bach-Chor fühlt sich, wie der Name schon andeutet, dem Werk Johann Sebastian Bachs besonders verpflichtet. Dies zeigt sich in den alljähr­lichen Aufführungen eines seiner grossen Werke, die Anspruch und Verpflich­tung zugleich sind. Daneben richtet der Chor seine Aufmerksamkeit auch auf die Musik des 17. bis 20. Jahrhunderts, und dabei insbesondere auf unbekannte Perlen der Tonkunst, um diese dem Vergessen zu entreissen und dem interessier­ten Publikum zuzuführen. Im 80. Jahr seines Bestehens vergab der Chor einen Kompositionsauftrag an den Basler Komponisten Jost Meier und 1991 wurde dessen dramatische Kantate «Vom Ende des Zeit» im Stadtcasino Basel urauf­geführt. Im November 1998 realisierte der Basler Bach-Chor erstmals in

Zusammenarbeit mit dem Gemischten Chor Zürich und der basel sinfonietta ein gemeinsames Konzert mit dem «War Requiem» von Benjamin Britten, wiederum ein sehr grosses Projekt. Zum 90-jährigen Bestehen brachte der Basler Bach-Chor als Auftragswerk die «Markuspassion» von Matthias Heep, einem jungen Komponisten der Region Basel, zur Uraufführung.

Bei der Wahl des Orchesters ergibt sich je nach Werk und Besetzung eine Zusammenarbeit mit dem Sinfonieorchester Basel, der basel sinfonietta, dem Kammerorchester Basel oder dem Barockorchester Capriccio Basel.


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